Vor- und Nachteile von PC Gehäusen aus Holz

Sind PC-Gehäuse aus Holz gefährlich?

Hartnäckig hält sich die Meinung, dass Computergehäuse aus Metall oder Plastik bestehen müssen. Holz wird trotz einiger Vorteile in den meisten Fällen nicht weiter in Betracht gezogen. Teilweise wird sogar die Angst geäußert, dass ein Computergehäuse aus Holz irgendwann anfängt zu brennen. Dieser Artikel versucht mit diesem Mythos aufzuräumen und zeigt, dass Computergehäuse aus Holz definitiv nicht gefährlich sind.

Wärmeentwicklung, die größte Sorge bei PCs aus Holz

Die meisten Menschen empfinden Holz als einen warmen und angenehmen Werkstoff, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Es ist mittlerweile bei den meisten Menschen angekommen, dass Holz durchaus in Küche und Bad, also Räumen mit hoher Hitze oder Feuchtigkeit eine gute Figur macht.

Gleichzeitig werden wir immer wieder mit den gleichen Fragen konfrontiert, wenn wir Buddy, unseren weltweit einzigartigen Desktop-PC aus Holz vorstellen. Die häufigste Sorge ist die angebliche Brandgefahr oder die angebliche gefährliche Wärmeentwicklung. Genau diese Punkte sollen in den folgenden Abschnitten diskutiert werden.

Woher kommt die Angst, dass Holzgehäuse gefährlich sind?

Es ist richtig, dass in einem PC-Gehäuse Wärme entsteht und es ist auch richtig, dass Holz bei hohen Temperaturen und in Kombination mit einem Funken anfängt zu brennen. Es ist jedoch ein großer Fehler aus der Kombination dieser beiden Tatsachen herzuleiten, dass Holz-PC Gehäuse irgendwann von selbst anfangen zu brennen.

Holz brennt typischerweise ab 250 bis 300 Grad Celcius. Ab dieser Temperatur zerfällt nämlich die Holzzellulose in gasförmige Kohlenwasserstoffe, die mit dem Sauerstoff der Luft reagieren. Bei Temperaturen unter 200 Grad passiert rein gar nichts, was man auch selbst ausprobieren kann, wenn man z.B. ein Stück Holz in den Backofen legt. Selbst bei höchster Temperatur wird das Holz nicht von selbst anfangen zu brennen.

Solche Temperaturen werden jedoch in einem PC Gehäuse niemals auftreten. Die Lebenszeit von modernen PC-Komponenten wie CPU, RAM und Grafikkarte fällt rapide, sobald die Temperaturen über längere Zeit bei 80 oder mehr Grad liegen. Spätestens bei 100 Grad deaktivieren sich die Komponenten von alleine um nicht den Hitzetod zu sterben.

Es ist somit ein Mythos, dass Holz-PC-Gehäuse gefährlich sind, weil Sie irgendwann anfangen zu brennen.

Holz speichert und dämmt Wärme besser als Plastik

Gleichzeitig ist es richtig, dass Holz andere Eigenschaften als Metall und Plastik hat. Während Plastik und Metall sich schnell erwärmt und auch schnell wieder die Wärme abgibt, speichert Holz Wärme tendenziell besser.

Vor diesem Hintergrund gilt bei Holz-Gehäusen das Gleiche, wie auch für alle andere Computer-Gehäuse: jeder Computer muss gut gekühlt werden, damit dieser sich nicht langfristig erhitzt. Dazu muss das Gehäuse kalte Umgebungsluft ansaugen und die Wärme muss zuverlässig abtransportiert werden.

Bei Gehäusen aus Holz, sollten somit ausreichend Lüftungsschlitze, Lüftungslöcher und gute Lüfter eingeplant werden.

Holz-Gehäuse sind genauso geeignet für Computer- und PC-Gehäuse

Holz ist ein schöner und gefälliger Werkstoff, den man sehr gut für PC-Gehäuse verwenden kann. Genau wie bei anderen Gehäusen gilt, dass man sich Gedanken über den Wärmeaustausch machen muss, damit das Gehäuse nicht langfristig überhitzt. Bei Buddy, dem weltweit einzigartigen PC aus Holz, sorgen große Lüftungsschlitze an den Seiten und auf der Rückseite sowie ein flüsterleiser CPU-Kühler von Noctua für ausreichenden Wärmeaustausch.

Holz-Gehäuse sind definitiv ungefährlich und brennende Gehäuse gehören definitiv in das Reich der erfundenen Geschichten. Stattdessen bietet Holz im Gegensatz zu Metall und Plastik die Möglichkeit einzigartige und langlebige Gehäuse zu schaffen.